Kursdetails
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Traumapädagogik

Traumatisierte Kinder verstehen und unterstützen


Wir betreuen in Kindertageseinrichtungen zunehmend Kinder, die teilweise sehr heftige Erfahrungen gemacht haben - insbesondere bei Familien mit Fluchtgeschichte. Sind diese immer traumatisiert? Wann spricht man überhaupt von Trauma?


Ob ein Ereignis von einem Kind als Trauma erlebt wird, hängt vor allem mit dem individuellen Erleben und den Bewältigungsmöglichkeiten des Einzelnen zusammen. Traumatisierte Kinder erleben Ohnmacht und Hilflosigkeit, sie nehmen ihre Welt als nicht mehr sicher wahr. Es ist höchst verschieden, welche Reaktionen Kinder zeigen. Daher ist es wichtig, sich über mögliche Auswirkungen von kindlichen Traumata und Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren.


Auch wenn die Bearbeitung von Traumata Aufgabe von Psycholog*innen ist, können eine Reihe von Erfahrungen den Heilungsprozess unterstützen. Daher ist es wichtig, dass pädagogische Fachkräfte in Betreuungseinrichtungen Unterstützung anbieten können.

Ebenso wichtig ist es, nicht betroffene Kinder in der Gruppe zu stärken und die eigenen Möglichkeiten als Fachkraft realistisch einzuschätzen.  


Am Ende des Seminars:

... wissen Sie, wann man von einem Trauma spricht und was bei den Betroffenen passiert, wenn ein Trauma ausgelöst wird.

... haben Sie praxisnahe Informationen, wie Sie betroffene Kinder unterstützen können.

... haben Sie Ideen, wie man auch die nicht betroffenen Kinder unterstützen kann, bspw. wenn diese durch das gewaltorientierte Spiel der Betroffenen verunsichert sind.

... kennen Sie Möglichkeiten, wie Sie das Thema Gewalt oder Krieg altersgerecht in der Gruppe thematisieren können.



Kursnr. IN271
Datum nach Vereinbarung
Umfang 1 Tag
Kursort Inhouse
Gebühr auf Anfrage
Kursgröße maximal 20
Zielgruppe Pädagogisches Personal in Krippen
831

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Portrait

Monika Deichmann

Diplom-Pädagogin